Kalt war es am Ostermontag. Die Besucher des Schafbauernmarktes in Schalchen ließen sich aber trotzdem nicht aufhalten.

Leuchtende Kinderaugen, Gaumenfreuden aus Lamm, altes Handwerk und Trendiges aus Filz. Das war der Schafbauernmarkt 2010. Der Schafbauern- und Kunsthandwerksmarkt in Schalchen ist längst zu einer Institution geworden. Mehr als 5000 Besucher konnten verzeichnet werden. Der Markt ist der größte weit und breit.

Altes Handwerk und Modisches aus Filz waren heuer Schwerpunkte. Der Bogen reichte vom traditionellen Hut und wärmenden Socken bis zu modischen Taschen, Schals und Gürtel- Handgefilzt von den Innviertler Schafbäuerinnen.

Großes Interesse zeigten die Besucher an der Arbeit der Gruppe „Wollhufn“, die in die Zeit der Kelten und ins Mittelalter entführten. Da wurde gesponnen, gewebt, geschnitzt und erzählt…

Neben Bergschaf und Merinolandschaf, Jura und Texl wurden heuer, passend zum Thema, gefährdete Schafrassen vorgestellt: Das Waldschaf, das Zacklschaf, das Krainer Steinschaf und die Heidschnucke.

Die Kinder erfreuten sich auch an den Darbietungen von „Magic Hermann“ oder drehten sich selbst eine Springschnur, unter Anleitung eines professionellen Seilers.

Eine große Anzahl von Kunsthandwerkern bildete einen schönen Rahmen , und da gab es so manche Rarität zu entdecken. Zwischendurch konnte man sich stärken, mit köstlichen Lammspezialitäten aus dem Innviertel. In der Halle war es ja gemütlich warm.

Veranstalter und Besucher durften sich über eine gelungene Veranstaltung freuen.

„ Es freut uns ganz besonders, dass wir Besucher nicht nur aus Oberösterreich, sondern auch aus den Bundesländern Salzburg, Steiermark , Niederösterreich sowie viele Gäste aus Bayern begrüßen konnten“.

Elisabeth Schiemer

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