Weißes-Alpenschaf
Zuchtgeschichte
Die Ostschweiz importierte ab 1929 vor allem Württemberger Widdern sowie Ile de France-Tiere.
Letztere verbesserten die Fleischigkeit vor allem der Keulen.
Ab 1938 wurden diese Tiere als Weißes Alpenschaf züchterisch geführt.
Rassenbeschreibung
Das Weiße Alpenschaf ist ein weißes, ungehörntes, in Bezug auf die Mastleistung mittelfrühreifes Schaf. Asaisonale Brunst, gute Fleischwüchsigkeit. Das WA bringt bei der Stallhaltung, Koppelhaltung und Alpung sehr gute Gewichtszunahmen.
Das ansonsten gesunde und robuste Schaf ist bei vernachlässigter Klauenpflege anfällig auf Moderhinke. Der Körper ist harmonisch, robust, tief, mit gutem Wuchs und ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen.
Der Kopf ist hornlos, mittellang, mit möglichst gerader Nasenlinie, eher leicht, mit breitem Maul. Hals voll bemuskelt, mit Schulter und Widerrist gut verbunden Ohren halblang und getragen.
Brust lang, breit, tief, mit guter Rippenwölbung. Rücken breit, eben, fest und gut bemuskelt.
Lende breit, kräftig und gut bemuskelt. Becken mittellang, breit und leicht fallend.
Keule gut bemuskelt. Gliedmaßen sehnig, kräftig und gut gestellt mit korrekter Winkelung.
Fesseln kurz und kräftig. Klauen hart und leicht gespreizt.
Ganzer Körper gleichmäßig bewollt. Das Vlies ist dicht, ausgeglichen, keine toten Haare.
Die Wolle ist reinweiß, gekräuselt, fein bis mittelfein und gut gestapelt.
Kleine Pigmentflecken an Nasenspiegel, Ohren und Augenrändern werden geduldet.
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Leistungsdaten:
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