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  • Pressekonferenz Schafhaltung

    Schafhaltung - eine Branche mit viel Potenzial

     

    Die Schafhaltung entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten in Oberösterreich sehr positiv. Seit dem Tiefststand im Jahr 1965 hat sich der Schafbestand in Oberösterreich mit nunmehr rund 64.500 Schafen beinahe versiebenfacht. Diese grünlandbasierte Tierhaltungsform, die in kleinstrukturierten Familienbetrieben stattfindet und Produkte wie Lammfleisch, Schafmilch und Schafwolle hervorbringt, entspricht dem Wunsch vieler Konsumenten nach Ursprünglichkeit und Lammfleisch aus Österreich ist heiß begehrt. Die Nachfrage stieg vor allem in der Corona-Zeit.

    „Bei der hohen Fleischqualität bei den Junglämmern greifen wieder viele Konsumenten zum Lammfleisch, die dieses früher eher nicht so goutiert haben. Lammkotelettes vom Grill sind z.B. einfach in der Zubereitung und bringen gewürzt mit den passenden Kräutern mediterranes Flair auf die heimischen Teller. Dennoch ist beim Pro-Kopf-Verbrauch von 1,2 Kilogramm Lammfleisch pro Österreicher und Jahr noch viel Luft nach oben. Die Nachfrage ist da und wir könnten in der Bauernschaft Neueinsteiger in diesem Bereich brauchen“, betont Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ.

    „Die oberösterreichische Schafzucht und Schafhaltung blickt auf eine sehr gute und stabile Entwicklung zurück. Der steigende Bedarf an Lammfleisch und Zuchtschafen bietet zahlreichen Betrieben eine Produktionsalternative“, ist Johann Perner, Obmann des OÖ Landesverbandes für Schafzucht und Schafhaltung, überzeugt.

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